| 12. | 2020 |
| Jan |
Newsletter # 752
Harvard
Einer der häufigsten Fragen, die mir gestellt wird: "Spielen Sie denn eigentlich auch ein Instrument?!" - Nö.
Ich bin zwar musikalisch "gut bürgerlich" in München aufgewachsen, Blockflöte (der Klassiker) auf dem Konservatorium, danach: Klavier. Ich konnte aber gerade so viel, daß Tanten und Onkel bei Familien-Festen hoffnungsvoll mir die ein oder andere Taschengeld-Aufbesserung zusteckten.
Das ging so lange gut, bis meine Lehrerin meinen Vater anrief: Sie sei ja dankbar, daß er immer so korrekt überweise, aber: Ich käme gar nicht zum Unterricht.
Das könne doch nicht sein, meinte mein Vater, ich ginge doch immer mit Noten unter dem Arm pünktlich aus dem Haus und käme auch rechtzeitig wieder zurück.
Ich war, immer, auf dem Spielplatz. Damit war, Pech nicht nur für die "Stadt München", meine "Karriere" als Pianist abrupt und sehr, sehr energisch wieder beendet, bevor sie überhaupt begonnen hat. Ich habe es später dann noch mit Posaune und, klar, Saxophon versucht, aber ...
Eine der Fragen, die sich jetzt stellt: Was ist übrig geblieben, von meiner musikalischen Früh-Erziehung. Um das herauszufinden, habe ich einen sehr interessanten, kostenlosen Online-Sofort-Test der "Harvard University" gemacht: "Test your Musical IQ" (geht auch ohne Kopfhörer).
Mein Ergebnis, das es von Ihnen zu schlagen gilt: 106 Punkte.
Gegen Musiker habe ich keine Chance, aber vielleicht gegen Menschen, mit einer ähnlich erfolgreichen musikalischen Laufbahn wie ich ... :-)
