| 6. | 2020 |
| Dez |
Newsletter # 799
Theoprax
Alles bin ich, nur kein Theoretiker. Je theoretischer etwas wird, desto schneller schalten meine eh nur marginal vorhandenen Gehirn-Zellen wieder ab.
Deshalb bin ich um so dankbarer, daß es Menschen gibt, in dem Fall eine Forschergruppe des "Max-Planck-Instituts für Chemie", die Theorie auch noch mathematisch formulieren und dann praktisch sichtbar und anwendbar machen können.
Hier ein praktisches Beispiel für etwas, das uns alle momentan betrifft. Wir bewegen uns in Räumen in den möglicherweise, theoretisch, ein mit Corona infizierter Mensch infektiöse Aerosolpartikel ausstößt. Aber wir wissen nicht, wie hoch das Ansteckungsrisiko ist. Das könnte dann, theoretisch, so aussehen:
Simulieren konnte ich einen max. 100qm großen, 3,3 Meter hohen Raum mit Belüftungsanlage in dem sich 36 Menschen fünf Stunden lang befinden. Von den Gästen ist einer ansteckend und dieser redet 90% der Zeit in normaler Lautstärke.
Ergebnis: "Im Durchschnitt würden sich laut Modellrechnung keine Person mit Sars-CoV-2 infizieren" (das "Vogler" ist größer, höher und im "Vogler" gibt es zusätzlich noch Luftbefeuchter und Luftreiniger, das Risiko würde also noch einmal reduziert werden).
Sie möchten das für Ihr Büro, Ihre Wohnung ... auch einmal simulieren?! Den Link finden Sie im P.S.
Der, theoretische, Vorteil des "Lockdown Lights" für Gastronomie und Kultur?! Es kann, praktisch, keiner danach sagen: "Es lag an euch!".
Unbestätigten Gerüchten zufolge hat Markus Söder für die Zeit nach Ende der Pandemie auch schon einen Plan: Alle müssen schließen. Nur die Kultur und die Gastronomie dürfen öffnen ... :-)
P.S.: Hier finden Sie alle Informationen und die Simulations-Modelle. Ich würde Ihnen das erste empfehlen.
P.P.S.: Die "Sat Sunky Sour Saturday Sriends - Formerly known as: Fat Funky Four Friday Friends" brauchen unsere Unterstützung. Danke für Ihre Hilfe!
