Gerade in solchen Zeiten muss man an Gewohnheiten festhalten. Dazu gehört: Ein Newsletter. Am Sonntag. Wäre doch gelacht ... :-)
Ich habe mir gedacht: Wenn Sie nicht ins "Vogler" kommen können, kommt das "Vogler" halt zu Ihnen. Wenn Sie die Sehnsucht quält, schauen Sie sich mein zugegebenermaßen ziemlich verwackeltes Amateur-Video an, aber mehr hat mein altes Handy nicht mehr hergegeben.
Wissen Sie noch, an welchem Tisch, an welchem Bar-Hocker Sie sich das letzte "Vogler"-Konzert angehört haben, wer Sie ganz besonders begeistert hat, an welchem Platz Sie vielleicht die Liebe Ihres Lebens trafen, welcher Flirt, welches Gespräch Ihnen besonders in Erinnerung geblieben sind, welche Geschichten Sie mit den Bildern verbinden ... :-) ?!
Ein Klick. Und schon sind Sie wieder mitten drin ... :-)
Meine Mitarbeiter, meine Musiker und ich freuen sich, Sie bald wieder begrüßen zu dürfen. Ich bin nun mal ein grenzenloser Optimist. Sonst hätte ich auch keine "Jazzbar" aufgemacht ... :-)
Etwas weniger optimistisch bin ich allerdings, was die Situation mancher Musiker anbelangt. Dem ersten Musiker konnte ich Dank Ihnen schon helfen, er hatte, aus unterschiedlichen, für mich nachvollziehbaren Gründen, nur noch 195,- Euro auf seinem Konto.
Zum einen habe ich am Ender des Newsletters Links, die mir in den letzten Tagen zugetragen wurden, zusammengestellt, unter denen Künstlern Hilfe angeboten wird. Besonders lege ich Musikern und Ihnen http://zuhause-festival.de/ ans Herz. Konzerte in Ihr Wohnzimmer helfen Musikern in deren Wohnzimmern.
Zum anderen würde ich die Idee der "Jazzbar-Vogler-Solidar-Gemeinschaft" (ich nenne sie jetzt einfach: "JVS", "Jott Vau Es" - klingt ein bißchen nach VHS) noch einmal aufgreifen: Musiker, die nicht mehr weiter wissen, schreiben mir bitte eine E-Mail (nur ich kann diese lesen).
Wenn Sie unseren Musikern helfen können: Vogler, Postbank München, IBAN: DE39 7001 0080 0890 8858 05 , Verwendungszweck: "JVS - Spende für Musiker".
Ich hege die Hoffnung, daß das Finanzamt so kulant sein wird, daß ich die Gelder nicht als "Einnahmen" versteuern muss (Sie merken wieder: grenzenloser Optimist :-) ) und ich würde Ihnen nach Ende dieses Wahnsinns eine datenschutzgerechte Übersicht geben, was aus Ihren Geldern geworden ist. Ich hoffe auf Ihr Vertrauen.
Gemeinsam sind wir stark.
Und gegen uns alle hat dieser kleine Sch...-Virus doch nicht den Hauch einer Chance ... :-)
P.S.: Sollte auch das "Vogler" noch Unterstützung brauchen, melde ich mich ... :-)
P.P.S.: Unter folgenden Links können Musiker (egal ob Jazz, Klassik - ...) Hilfe beantragen und/oder weitere Informationen erhalten:
Hier geht es zur "CovApp" der Berliner Charite, "mit der Sie innerhalb weniger Minuten einen Fragenkatalog beantworten und daraus spezifische Handlungsempfehlungen erhalten. Dafür werden Ihnen Fragen nach aktuellen Symptomen, Ihren letzten Reisen und möglichen Kontakten gestellt."