4. 2018
Feb

Newsletter # 670

Tusso

Können Sie sich noch an "zorrozwo" erinnern?! "zorrozwo" hatte auf TripAdvisor eine 1*-Bewertung über mich geschrieben, dessen Inhalt ihm unter anderem eine Verleumdungs-Anzeige einbrachte (und mir, zugegebenermassen, eine hervorragende PR). Da TripAdvisor sich weigerte, den Echt-Namen freizugeben, scheiterte die Anzeige.

Aber natürlich wollte ich rausfinden: wer steckt hinter dem Pseudonym. Klar. Es hat ein bisschen gedauert. Aber: ich habe ihn gefunden. - Wie?! - Zorrolein hat einen Fehler gemacht. Eine seiner mehr als 170 Bewertungen schrieb er über das "Cafe Glockenspiel", in dem ich Stamm-Gast bin (und die Bewertung verdeutlicht sein unglaublich hohes Niveau):

"Enorm hohe Tussendichte. Doof wie Brotkante. Von 14 bis 75 Jahren. Alles dabei.(...) Aber es ist hip hier zu sein. Das Publikum generiert sich aus Jazzbarbesitzern, stellvertretenden Oberbürgermeistern, und sonstigen wichtigen Münchner Bürgern. Und dem Rest. Und den Tussis. Aber: Man ist hier gut aufgehoben. (...) Sehr netter Service, Essen immer gut."

So ein Süßi, gell?! - Wie ich jetzt rausbekommen habe, wer er ist?! Habe ich vergessen. Aber es war nur eine Frage der Zeit. Zorrochen (der "echte" Zorro würde sich im Grab umdrehen), dem, passend zu Fasching, die Maske entrissen wird, ist ein typischer Münchner Adabei, leicht rundlich, Laptop immer zur Hand, Hirmer-Tüte, Rauhaardackel wäre die passende Ergänzung. Ein Möchtegern "Herr Hirnbeiss". Photo?! Name?! Nein, machen wir ihn nicht wichtiger, wie er ist (und es ist immer gut, noch einen Trumpf in der Hinterhand zu haben). Genau genommen ist er nur ein ganz, ganz armer: Tusso. Für so einen spielen wir Gastronomen doch gerne den Ersatz-Therapeuten. Geschenkt ... :-)

P.S.: Sie wissen nicht, um was es geht?! Hier finden Sie die ganze Geschichte ...