25. 2018
Nov

Newsletter # 706

Hui Vog

"Gespenst" und "Jazz" sind zwei Begriffe, die man normalerweise nicht unbedingt miteinander in Verbindung bringt. Googeln Sie die beiden Begriffe, lernt man aber, wie so oft, mächtig dazu. Einer der ersten Treffer verweist Sie auf das "Goethe-Institut" und deren Schlagzeile:

"Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst des organisierten Jazzmusikers!". - Kein Witz. - Mir würden auf Anhieb eine Menge Gespenster einfallen, die momentan in Europa umhergehen. Auf das "Gespenst des organisierten Jazzmusikers" wäre sogar ich nicht gekommen. (Ist der Begriff "organisierter Jazzmusiker" nicht an sich schon ein Paradoxon?!)

Es gibt noch mehr Treffer unter "Gespenst" und "Jazz", die die ein oder andere Frage aufwerfen: "Jazz, die Geisterjägerin", "Schlachtplatte mit Jazz" oder "Gespenstereier – Kochen ist Jazz" ... - diese Treffer haben ausnahmsweise nichts mit dem "Goethe-Institut" zu tun.

Sie werden sich nun mit Recht fragen: WARUM um Himmels willen googelt der Vogler "Gespenst" und "Jazz"?! Julia Riechers hat mir ein Photo geschickt, das sie, im "Vogler" in der ersten Reihe sitzend, aufgenommen hat. "Ein Gespenst geht um in der Rumfordstrasse 17 - das schlachtende Gespensterei des unorganisierten Jazzbarbesitzers" - wie es das "Goethe-Institut" wahrscheinlich formulieren würde :-)

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